Hier nun ein Bericht von der Copacabana- und Amantanitour.
Tim ich haben also beschlossen, da er sein Visum eh verlängern musste, nach Bolivien zu fahren und dort ein paar Tage an einem Ort namens Copacabana zu verbringen. Es gibt vermutlich keinen schöneren Weg sein Visum zu verlängern. So sind wir also mit dem Bus zunächst bis zur Grenze, sind dann rüber marschiert und haben unsere Stempel geholt und dann mit dem Bus weiter bis in den Ort gefahren.
Wir haben schnell ein tolles Hostal mit einem Zimmer mit Seeblick bekommen und wohnten wie die Könige. Inkl. Frühstück für unter 5 Euro pro Nacht pro Person. (Das Land gefällt mir!!!) Sind dann zunächst auf einen kleinen Berg gestiegen auf den auch ein Kreuzweg hinaufführt und ich weiss jetzt auch wieso (hechel). Auf dem Berg ist man dann so ca. 4000 s.n.d.m. und man hat eine tolle Aussicht auf die Küste und die anderen Inseln. Dort kann man wirklich gut sitzen!!! (;-))
Haben dann für 3 Tage verlängert. Am nächsten Tag sind wir dann mit einem Boot zur Isla del Sol gefahren wo wir uns am Nordende der Insel haben absetzen lassen und dann ca. 3 Stunden bis zum Südende gelaufen sind. Zwischendurch kann man ganz tolle Inkaruinen begucken und von den Ruinen aus auf den See schauen. Die Landschaft ist eher karg und extrem felsig, hat aber eben tolle Felsfarben. Wir hatten auch super Glück mit dem Wetter, so dass ich mir auf der Wanderung erstmal einen kleinen Sonnenstich geholt hab. Abends haben wir dann noch lecker gegessen und so war der Tag echt perfekt. Eigentlich hatten wir am nächsten Tag mit dem Kajak zur Isla de la Luna fahren wollen, aber die Nacht über hat es wie irre gewittert und so haben wir beschlossen einfach auf einen nahegelegenen Berg zu steigen wo ein sogenannter Inkagalgen steht (eine Felsformation die Tatsächlich so aussieht, aber wohl eher als eine Art Uhr oder Kalender benutzt wurde.) Danach haben wir noch eine Strandwanderung gemacht auf der wir von diversen Hunden begleitet wurden, die extrem froh über nette und stöckchenwerfende Gesellschaft waren und uns zunächst zu einem Stein begleitet haben wo wir alle ne Runde geratzt haben (wir auf dem Stein und das Tier welches bis zum Ende mitgelaufen war unter dem Stein im Schatten). Danach hat es uns dann noch fast bis zum Hostal begleitet haben. Lustig ist, dass in dieser Stadt total viele Aussteiger wohnen, die irgendwelchen handgebastelten Schmuck verkaufen. Die meisten von denen scheinen Spanier zu sein. Ich verstehe ja nicht ganz warum man in einen touristischen Ort aussteigt um dann in dort irgendwas zu stricken, was die Einheimischen vermutlich viel besser können!? Ansonsten war es eher ruhig, denn im Moment sind dort nicht so viele Touristen was uns sehr gelegen kam. Von dort aus sind wir dann mit dem Bus nach Puno gefahren um dann ein Boot nach Amantani zu nehmen, aber davon später mehr.
Ich schmeiss demnächst noch Bilder hier hin.
LG
Isa
Freitag, 4. Dezember 2009
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Lares und Paucartambo 2
Ich hatte ja völlig vergessen den Bericht zu Lares und Paucartambo zu schreiben. Hier kommt er also nun. Also eigentlich wollten Tim und ich ja letztens für 3 Tage raften auf dem Apurimac, aber als wir an dem Morgen am verabredet Zeitpunkt auftauchten, wurde uns mitgeteilt, das eine Gruppe die sich angemeldet hatte nicht kommen werde und wir damit zu wenig Leute zum raften seien grrrr! So sind wir dann etwas frustig nach Hause gegangen und haben uns einen neuen Plan ueberlegt. Wir fahren nach Lares in die Baños Thermales! Das haben wir dann auch direkt gemacht und sind am Nachmittag nach ca. 4 Stunden Fahrt dort angekommen. Kurz eine günstige Hospedaje aufgesucht und dann ab in die Bäder. Super!!! Kann ich nur sagen. Es gibt dort 4 Becken in verschiedenen grössen und mit unterschiedlicher Temperatur. Eins davon ist richtig arg heiss und die Landschaft drumherum ist echt ire, da es mitten im Gebirge ist. Man liegt also in heissem Wasser und schaut auf die Berge drumherum. Ab und an kommt ein Kolibri und fliegt an den Blumen herum. Ausserdem gibt es auch eine Steinbank auf die man sich setzen kann und man bekommt das warme Wasser von oben ab. Juhuu!!!! Wir sind dort also ca. 4 Stunden im Wasser geblieben und dann Richtung Hospedaje gegangen. Wir kamen uns vor wie nach der Sauna. Kurz darauf bin ich dann mit Megamigräne in meinen Schlafsack gekrochen und Tim hat sich die Nacht mit seinem Magen um die Ohren gehauen. Eigentlich hatten wir noch vor gehabt zu wandern am nächsten Tag. Am nächsten Morgen haben wir dann um 8 Uhr beschlossen den nächsten Bus nach Cusco zu nehmen, wo wir uns dann erstmal ins Bett gehauen haben.
Der nächste Trip sollte dann nach Paucartambo gehen um dort ein paar Tage in einer Comunidad zu verbringen und Aufnahmen von Quechua zu machen. Wir hatten das ok bekommen bei einer Familie auf dem Grundstück im Zelt zu wohnen und quasi bei denen die Woche mitzulaufen. Als wir nach Paucartambo gefahren sind hat es wie verrückt die ganze Nacht geregnet und am nächsten morgen auch noch. Daher hatten wir beschlossen noch eine Nacht bei Maritzas Eltern in Paucartambo zu verbringen und die Communidad an dem Tag nur zu besuchen und unsere Geschenke dorthin zu bringen, sowie zu schauen wie der erste Kontakt so verläuft. Wir sind dann also mit dem Bus nach Cabracancha gefahren und haben die Familie besucht, die unsere Anlaufstelle sein sollte. Es stellte sich heraus, dass sie etwas abgelegen wohnen, also gar nicht mitten im Dorf wie wir zunächst angenommen hatten. Ein grosser Teil der Familie war auf dem Feld und zwei Frauen haben das Mittagessen zubereitet als wir kamen. Der Kontakt war extrem schwierig, da nur die zwei Kinder (6 und 7 Jahre) auch Spanisch sprachen und ich etwas Probleme hatte auf Quechua genau zu erklären was ich denn nun will. Ich durfte zwar filmen, aber insgesamt gestaltete sich der Kontakt sehr schwierig. Wir sollten eigentlich die ganze Zeit mit den Kindern draussen sein, da im Haus noch aufgeräumt wurde. Nach dem Mittagessen, wo wir dann die ganze Familie kennengelernt haben sind wir dann zum Arbeiten mit auf´s Feld gegangen wo wir den ganzen Nachmittag Steine vom Feld getragen haben. Wir hatten mittags schon nachdem wir gesehen haben, dass unsere Aufgabe wohl darin bestehen würde uns mit den Kindern zu beschäftigen beschlossen unseren Aufenthalt zu verkürzen. Für Tim war es extrem langweilig, da er noch weniger verstehen konnte als ich und es für ihn insgesamt extrem unergiebig war. Die Fahrt zu den Qeros hatte sich auch erledigt, da der Mann vorher schon angekündigt hatte nun doch keine Zeit zu haben und als wir ihn aufsuchen wollten um evtl. einen neuen Termin zu machen, war er nicht aufzufinden. Später haben wir dann erfahren, dass er total betrunken beim Laden von Maritzas Mutter aufgetaucht ist und wir daher auch keine Chance bekommen hätten etwas zu vereinbaren, woran er sich nachher noch erinnert hätte. Wir sind dann am nächsten Tag nach Cusco zurückgefahren und haben beschlossen unser Glück mit Aufnahmen und Co. auf Amantani zu versuchen, wo Tim mal bei einer Quechuasprechenden Familie übernachtet hat.
Der nächste Trip sollte dann nach Paucartambo gehen um dort ein paar Tage in einer Comunidad zu verbringen und Aufnahmen von Quechua zu machen. Wir hatten das ok bekommen bei einer Familie auf dem Grundstück im Zelt zu wohnen und quasi bei denen die Woche mitzulaufen. Als wir nach Paucartambo gefahren sind hat es wie verrückt die ganze Nacht geregnet und am nächsten morgen auch noch. Daher hatten wir beschlossen noch eine Nacht bei Maritzas Eltern in Paucartambo zu verbringen und die Communidad an dem Tag nur zu besuchen und unsere Geschenke dorthin zu bringen, sowie zu schauen wie der erste Kontakt so verläuft. Wir sind dann also mit dem Bus nach Cabracancha gefahren und haben die Familie besucht, die unsere Anlaufstelle sein sollte. Es stellte sich heraus, dass sie etwas abgelegen wohnen, also gar nicht mitten im Dorf wie wir zunächst angenommen hatten. Ein grosser Teil der Familie war auf dem Feld und zwei Frauen haben das Mittagessen zubereitet als wir kamen. Der Kontakt war extrem schwierig, da nur die zwei Kinder (6 und 7 Jahre) auch Spanisch sprachen und ich etwas Probleme hatte auf Quechua genau zu erklären was ich denn nun will. Ich durfte zwar filmen, aber insgesamt gestaltete sich der Kontakt sehr schwierig. Wir sollten eigentlich die ganze Zeit mit den Kindern draussen sein, da im Haus noch aufgeräumt wurde. Nach dem Mittagessen, wo wir dann die ganze Familie kennengelernt haben sind wir dann zum Arbeiten mit auf´s Feld gegangen wo wir den ganzen Nachmittag Steine vom Feld getragen haben. Wir hatten mittags schon nachdem wir gesehen haben, dass unsere Aufgabe wohl darin bestehen würde uns mit den Kindern zu beschäftigen beschlossen unseren Aufenthalt zu verkürzen. Für Tim war es extrem langweilig, da er noch weniger verstehen konnte als ich und es für ihn insgesamt extrem unergiebig war. Die Fahrt zu den Qeros hatte sich auch erledigt, da der Mann vorher schon angekündigt hatte nun doch keine Zeit zu haben und als wir ihn aufsuchen wollten um evtl. einen neuen Termin zu machen, war er nicht aufzufinden. Später haben wir dann erfahren, dass er total betrunken beim Laden von Maritzas Mutter aufgetaucht ist und wir daher auch keine Chance bekommen hätten etwas zu vereinbaren, woran er sich nachher noch erinnert hätte. Wir sind dann am nächsten Tag nach Cusco zurückgefahren und haben beschlossen unser Glück mit Aufnahmen und Co. auf Amantani zu versuchen, wo Tim mal bei einer Quechuasprechenden Familie übernachtet hat.
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