So nun ein Bericht aus der Sprachschule. Also die Schule ist wirklich sehr gut und ich habe inzwischen viel gelernt. Zunächst waren wir am Montag in einer sehr gemischten Gruppe von 5 Personen, was für deren Verhältnisse schon viel ist. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe doch sehr heterogen war und alle sehr unterschiedliche Vorkenntnisse, Erwartungen und Lerntempi hatten. Eine von uns ist direkt am nächsten Tag in den Einzelunterricht gewechselt. Da waren wir noch 4. Ich habe dann am Mittwoch in den Einzelunterricht gewechselt und eine hat Konversationsstunden genommen. So sind wir also in der ersten Woche alle fröhlich umhergewechselt. Zur Zeit sind ueberhaupt nur 8 Spanischlerner in der Schule. Abends sind die Deutschklassen für die Peruaner und zwischendurch lernen ein paar Leute Quechua. Seit ich im Einzelunterricht bin, werde ich richtig gefordert. Wir fangen um 9:10 an und gehen um 1 Uhr nach Hause. Zwischendurch gibt es eine Pause mit Tee und Kuchen für alle. Wir verstehen uns alle richtig gut und gehen auch abends schon mal zusammen aus. Ich bin jedenfalls Mittags ziemlich platt und habe dann abends noch einige Hausaufgaben zu machen. Bin total begeistert, denn ich habe heute schon das 2. Lernbuch angefangen und bisher läuft es wirklich gut.
Jeder von uns hat im Tandemsystem einen Peruaner der Deutsch lernt zugewiesen bekommen und mit denen treffen wir uns zwischendurch in der Woche um abwechselnd Deutsch und Spanisch zu sprechen. Sie sollen uns auch herumführen und mit zu Märkten nehmen und halt so den landeskundlichen Teil übernehmen. Ich habe totales Glück gehabt, denn mein Tandem Alicia ist Touristenführerin und hat mich am Dienstag schon nach San Blas in ein Künstlerviertel geschleppt und hat mir ein kleines Museum des Künstlers Mendívil gezeigt, der ein Bild auf der Hauswand hat welches ich euch morgen vielleicht abfotographiere. Danach sind wir zu einem Aussichtplatz geklettert wo sie mir die Geschichte Cuscos und Fujimoris erzählt hat bevor es weiter ging zu einem kleinen Aquädukt und dem berühmten 12-eckigen Stein in der Inkamauer.
Als ich dann allerdings 1000 Fragen zur Funktion der Schwebebahn beantworten sollte hab ich ziemlich gerungen mit dem Spanischen. Als ich ihr dann noch erklären musste, dass mein Hund aus Fuerteventura kommt hatte ich schon Sorge sie würde mich einweisen. Mein Tandem ist jedenfalls sehr nett und weiss alles mögliche über die Geschichte der Gegend.
Gestern haben wir in der Schule gezeigt gekriegt wie man Papas a la Huancaina kocht. (Oli, du kannst dich schon mal freuen. mmmmh!!! :-) ) Heute waren wir auf einem Ausflug in den archeologischen Park von Tipon. Juhuuu Trümmer gucken!!! Hier sollen schon vorfahren der Inkas die Stätte errichtet haben bevor sie dann später von den Inkas bewohnt wurde. Es gab dort diverse Wasserleitungen zu sehen, Reste von Lagerungsstätten von Lebensmitteln und die typischen Terassen.
Jeder von uns hat im Tandemsystem einen Peruaner der Deutsch lernt zugewiesen bekommen und mit denen treffen wir uns zwischendurch in der Woche um abwechselnd Deutsch und Spanisch zu sprechen. Sie sollen uns auch herumführen und mit zu Märkten nehmen und halt so den landeskundlichen Teil übernehmen. Ich habe totales Glück gehabt, denn mein Tandem Alicia ist Touristenführerin und hat mich am Dienstag schon nach San Blas in ein Künstlerviertel geschleppt und hat mir ein kleines Museum des Künstlers Mendívil gezeigt, der ein Bild auf der Hauswand hat welches ich euch morgen vielleicht abfotographiere. Danach sind wir zu einem Aussichtplatz geklettert wo sie mir die Geschichte Cuscos und Fujimoris erzählt hat bevor es weiter ging zu einem kleinen Aquädukt und dem berühmten 12-eckigen Stein in der Inkamauer.
Als ich dann allerdings 1000 Fragen zur Funktion der Schwebebahn beantworten sollte hab ich ziemlich gerungen mit dem Spanischen. Als ich ihr dann noch erklären musste, dass mein Hund aus Fuerteventura kommt hatte ich schon Sorge sie würde mich einweisen. Mein Tandem ist jedenfalls sehr nett und weiss alles mögliche über die Geschichte der Gegend.
Gestern haben wir in der Schule gezeigt gekriegt wie man Papas a la Huancaina kocht. (Oli, du kannst dich schon mal freuen. mmmmh!!! :-) ) Heute waren wir auf einem Ausflug in den archeologischen Park von Tipon. Juhuuu Trümmer gucken!!! Hier sollen schon vorfahren der Inkas die Stätte errichtet haben bevor sie dann später von den Inkas bewohnt wurde. Es gab dort diverse Wasserleitungen zu sehen, Reste von Lagerungsstätten von Lebensmitteln und die typischen Terassen.
Eigentlich sollten wir nach dem Ausflug auch noch Cui serviert kriegen, das fiel aber glücklicherweise aus. Stattdessen haben wir zunächst ein paar Cocablätter geknabbert, die übrigens grosse Menden an Calcium und Kohlenhydraten enthalten sollen, und danach eine leckere Forelle.
Gerade war ich an einem Bücherstand, wo ich mich mit einem Mann über ein Quechua-Lernbuch unterhalten habe und der hat mir dann gleich eine Einführung in Phonetik und Phonologie gegeben, denn er spricht es selbst und hat es schon Leuten beigebracht. Wir haben uns dann noch über Gott und die Welt unterhalten und er erzählte dass seine Mutter aus Abancay kommt. Desweiteren hatte er einen guten Tip. Schräg gegenüber von seinem Laden ist ein Büro wo man gegen eine kleine Gebühr jeden im Bezirk finden kann. Es gibt dort Datenbanken wo man auch Ahnenreihen erkunden kann. Er hat mir seine Handynummer gegeben und geht am Montag mit mir dahin um dort den Namen meiner Mutter anzugeben und Verwandte zu suchen. Das wär ja witzig wenn es so einfach ginge. Er erzählte auch von einem Adoptierten aus Holland der über Radio Lima seine Verwandten gesucht hat.
Bin gespannt.
Nachdem ich nun endlich einen Studentenausweis habe, werde ich morgen einen Ausflug zu weiteren Trümmern machen.
Bilder folgen
LG
Isa