Freitag, 4. Dezember 2009

Her name was Lola...

Hier nun ein Bericht von der Copacabana- und Amantanitour.
Tim ich haben also beschlossen, da er sein Visum eh verlängern musste, nach Bolivien zu fahren und dort ein paar Tage an einem Ort namens Copacabana zu verbringen. Es gibt vermutlich keinen schöneren Weg sein Visum zu verlängern. So sind wir also mit dem Bus zunächst bis zur Grenze, sind dann rüber marschiert und haben unsere Stempel geholt und dann mit dem Bus weiter bis in den Ort gefahren.
Wir haben schnell ein tolles Hostal mit einem Zimmer mit Seeblick bekommen und wohnten wie die Könige. Inkl. Frühstück für unter 5 Euro pro Nacht pro Person. (Das Land gefällt mir!!!) Sind dann zunächst auf einen kleinen Berg gestiegen auf den auch ein Kreuzweg hinaufführt und ich weiss jetzt auch wieso (hechel). Auf dem Berg ist man dann so ca. 4000 s.n.d.m. und man hat eine tolle Aussicht auf die Küste und die anderen Inseln. Dort kann man wirklich gut sitzen!!! (;-))
Haben dann für 3 Tage verlängert. Am nächsten Tag sind wir dann mit einem Boot zur Isla del Sol gefahren wo wir uns am Nordende der Insel haben absetzen lassen und dann ca. 3 Stunden bis zum Südende gelaufen sind. Zwischendurch kann man ganz tolle Inkaruinen begucken und von den Ruinen aus auf den See schauen. Die Landschaft ist eher karg und extrem felsig, hat aber eben tolle Felsfarben. Wir hatten auch super Glück mit dem Wetter, so dass ich mir auf der Wanderung erstmal einen kleinen Sonnenstich geholt hab. Abends haben wir dann noch lecker gegessen und so war der Tag echt perfekt. Eigentlich hatten wir am nächsten Tag mit dem Kajak zur Isla de la Luna fahren wollen, aber die Nacht über hat es wie irre gewittert und so haben wir beschlossen einfach auf einen nahegelegenen Berg zu steigen wo ein sogenannter Inkagalgen steht (eine Felsformation die Tatsächlich so aussieht, aber wohl eher als eine Art Uhr oder Kalender benutzt wurde.) Danach haben wir noch eine Strandwanderung gemacht auf der wir von diversen Hunden begleitet wurden, die extrem froh über nette und stöckchenwerfende Gesellschaft waren und uns zunächst zu einem Stein begleitet haben wo wir alle ne Runde geratzt haben (wir auf dem Stein und das Tier welches bis zum Ende mitgelaufen war unter dem Stein im Schatten). Danach hat es uns dann noch fast bis zum Hostal begleitet haben. Lustig ist, dass in dieser Stadt total viele Aussteiger wohnen, die irgendwelchen handgebastelten Schmuck verkaufen. Die meisten von denen scheinen Spanier zu sein. Ich verstehe ja nicht ganz warum man in einen touristischen Ort aussteigt um dann in dort irgendwas zu stricken, was die Einheimischen vermutlich viel besser können!? Ansonsten war es eher ruhig, denn im Moment sind dort nicht so viele Touristen was uns sehr gelegen kam. Von dort aus sind wir dann mit dem Bus nach Puno gefahren um dann ein Boot nach Amantani zu nehmen, aber davon später mehr.
Ich schmeiss demnächst noch Bilder hier hin.
LG
Isa

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