Hallo Ihr!
Nach langer Zeit mal wieder ein Bericht von mir. Ja ich weiss, ich schulde euch noch Berichte aus den Salinas, vom Lago Titicaca, Lima und Nasca.
Ich fange aber mal mit Lima und Nasca an. Also auf meinem letzten Ausflug nach Puno hatte ich plötzlich eine Antwort meiner Mutter in meiner Mailbox, die sich riesig gefreut hat, dass ich sie gefunden habe und die mir dann auch gleich eine lange Liste mit Verwandten geschickt hat. Meine Schwestern haben dann auch gleich geschrieben. Ich habe sie dann nachdem ich zurück in Cusco war angerufen und wir haben und gleich für die nächste Woche verabredet. Ich habe also am Wochenende einen Flieger nach Lima genommen und Gloria, ihren Mann sowie meine 2 Schwestern kennengelernt, deren Freude gar keine Grenzen kannte. Nachdem wir also in ein paar Stunden versucht haben ein update der letzten 30 Jahre zu erlangen sind wir dann direkt zu einer Hochzeit gefahren. Am nächsten Tag haben wir dann spontan entschieden nach Nasca zu fahren um den Rest der Familie kennenzulernen. Montagmittag sassen wir also dann im Bus und sind dort um 1 Uhr nachts angekommen, wo mein Onkel, seine Frau und mein Opa uns abgeholt haben. Die waren auch erstmal genauso geschockt wie meine Schwestern vorher, wie ähnlich Gloria und ich wohl sind. Alle 7 Onkel und Tanten, mit Anhang, sowie Oma und Opa haben sich dann vorgestellt. Ich habe die nächsten 2 Tage also damit verbracht die Namen zuzuordnen ;-) Alle haben mich dort extrem herzlich aufgenommen und 1000 Fragen gestellt. Mein Opa hat mir dann einen Rundflug über die Nascalinien geschenkt, der sehr schön war. Ich war Co-Pilotin in einem Flugzeug für 6 Personen und hatte eine super Aussicht. Hinter mir wurde leider viel gekotzt, weil der Pilot immer so geflogen ist, dass beide Seiten eine Chance hatten Fotos zu machen. Ich hatte aber meinen Spass und habe leider sehr schlechte Fotos gemacht, da ich meine eigene Kamera (hoffentlich) in Cusco gelassen habe. Werde die am Wochenende nachreichen. Die Linien sind wirklich sehr erstaunlich, denn sie wirken eben so als wenn man im Staub mit dem Schuh einen Strich auf dem Boden zieht nur eben in riesen gross. Sie sind aber eben nicht tief. Wenn man sich dann anschaut was Stürme und Erdbeben hier in den letzten Jahren so angerichtet haben, dann fragt man sich warum die Linien noch existieren. Eins von vielen Rätseln hier. Desweiteren waren wir noch in einem Museum zur Nascakultur, die älter ist als die der Inkas und bei den Puquios, einem alten Wassersystem in der Nähe von Nasca, wo dann die halbe Familie mitgekommen ist, da sie dass auch noch nicht gesehen hatten.
Sie fanden das irgendwie peinlich, aber ich hab ihnen dann erklärt, dass ich ihnen in W. auch nichts zeigen könnte, da ich an keinem der "touristischen" war. Ansonsten habe wir in Nasca den ganzen Tag eigentlich nur lecker gegessen. (Oli, das wäre was für dich gewesen!!!) Die ganze Familie hat sich allerdings sehr bebrezelt, als ich das Huhn welches der Opa mir vorher lebend vorgestellt hatte nicht mehr essen wollte. Er musste es zurückbringen! Meine Erklärung zu "glücklichen Hühnern" in D war wohl auch nicht hilfreich.
Mittwoch sind wir dann zurück gefahren und seither bin ich mit meiner "kleinsten" Schwester durch Lima gezogen und wir haben uns dass Museum der Inquisition angeschaut, welches sich im Gebäude des Congresses befindet und unterirdisch Zellen beherbergt in denen die Gefangenen gesessen haben. Lima war ab 1569/70 zuständig für die gesamte Inquisition in Südamerika. Es sind dort auch alle möglichen Folterinstrumente ausgestellt, auf denen heute glücklicherweise nur Puppen sitzen. Man bekommt dort allerhand Informationen. Ausserdem gibt es hier einen Park mit Wasser- und Lichtspielen zu verschiedener Musik, der besonders Abend sehr schön ist. Robert, da müssen wir hin!!!
So das wär´s für heute! Schreibt mir fleissig, ich freue mich über Mail oder kommentiert, denn ich habe inzwischen gehört, dass der Kreis der Leser immer grösser wird.
Schöne Grüsse!
PS: Hatte ich erwähnt, dass ich in der direkten Familie die grösste bin :-)
Nach langer Zeit mal wieder ein Bericht von mir. Ja ich weiss, ich schulde euch noch Berichte aus den Salinas, vom Lago Titicaca, Lima und Nasca.
Ich fange aber mal mit Lima und Nasca an. Also auf meinem letzten Ausflug nach Puno hatte ich plötzlich eine Antwort meiner Mutter in meiner Mailbox, die sich riesig gefreut hat, dass ich sie gefunden habe und die mir dann auch gleich eine lange Liste mit Verwandten geschickt hat. Meine Schwestern haben dann auch gleich geschrieben. Ich habe sie dann nachdem ich zurück in Cusco war angerufen und wir haben und gleich für die nächste Woche verabredet. Ich habe also am Wochenende einen Flieger nach Lima genommen und Gloria, ihren Mann sowie meine 2 Schwestern kennengelernt, deren Freude gar keine Grenzen kannte. Nachdem wir also in ein paar Stunden versucht haben ein update der letzten 30 Jahre zu erlangen sind wir dann direkt zu einer Hochzeit gefahren. Am nächsten Tag haben wir dann spontan entschieden nach Nasca zu fahren um den Rest der Familie kennenzulernen. Montagmittag sassen wir also dann im Bus und sind dort um 1 Uhr nachts angekommen, wo mein Onkel, seine Frau und mein Opa uns abgeholt haben. Die waren auch erstmal genauso geschockt wie meine Schwestern vorher, wie ähnlich Gloria und ich wohl sind. Alle 7 Onkel und Tanten, mit Anhang, sowie Oma und Opa haben sich dann vorgestellt. Ich habe die nächsten 2 Tage also damit verbracht die Namen zuzuordnen ;-) Alle haben mich dort extrem herzlich aufgenommen und 1000 Fragen gestellt. Mein Opa hat mir dann einen Rundflug über die Nascalinien geschenkt, der sehr schön war. Ich war Co-Pilotin in einem Flugzeug für 6 Personen und hatte eine super Aussicht. Hinter mir wurde leider viel gekotzt, weil der Pilot immer so geflogen ist, dass beide Seiten eine Chance hatten Fotos zu machen. Ich hatte aber meinen Spass und habe leider sehr schlechte Fotos gemacht, da ich meine eigene Kamera (hoffentlich) in Cusco gelassen habe. Werde die am Wochenende nachreichen. Die Linien sind wirklich sehr erstaunlich, denn sie wirken eben so als wenn man im Staub mit dem Schuh einen Strich auf dem Boden zieht nur eben in riesen gross. Sie sind aber eben nicht tief. Wenn man sich dann anschaut was Stürme und Erdbeben hier in den letzten Jahren so angerichtet haben, dann fragt man sich warum die Linien noch existieren. Eins von vielen Rätseln hier. Desweiteren waren wir noch in einem Museum zur Nascakultur, die älter ist als die der Inkas und bei den Puquios, einem alten Wassersystem in der Nähe von Nasca, wo dann die halbe Familie mitgekommen ist, da sie dass auch noch nicht gesehen hatten.
Sie fanden das irgendwie peinlich, aber ich hab ihnen dann erklärt, dass ich ihnen in W. auch nichts zeigen könnte, da ich an keinem der "touristischen" war. Ansonsten habe wir in Nasca den ganzen Tag eigentlich nur lecker gegessen. (Oli, das wäre was für dich gewesen!!!) Die ganze Familie hat sich allerdings sehr bebrezelt, als ich das Huhn welches der Opa mir vorher lebend vorgestellt hatte nicht mehr essen wollte. Er musste es zurückbringen! Meine Erklärung zu "glücklichen Hühnern" in D war wohl auch nicht hilfreich.
Mittwoch sind wir dann zurück gefahren und seither bin ich mit meiner "kleinsten" Schwester durch Lima gezogen und wir haben uns dass Museum der Inquisition angeschaut, welches sich im Gebäude des Congresses befindet und unterirdisch Zellen beherbergt in denen die Gefangenen gesessen haben. Lima war ab 1569/70 zuständig für die gesamte Inquisition in Südamerika. Es sind dort auch alle möglichen Folterinstrumente ausgestellt, auf denen heute glücklicherweise nur Puppen sitzen. Man bekommt dort allerhand Informationen. Ausserdem gibt es hier einen Park mit Wasser- und Lichtspielen zu verschiedener Musik, der besonders Abend sehr schön ist. Robert, da müssen wir hin!!!
So das wär´s für heute! Schreibt mir fleissig, ich freue mich über Mail oder kommentiert, denn ich habe inzwischen gehört, dass der Kreis der Leser immer grösser wird.
Schöne Grüsse!
PS: Hatte ich erwähnt, dass ich in der direkten Familie die grösste bin :-)
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