Montag, 20. Juli 2009

Ausflüge am Wochenende und Quechua

Hallo Ihr,
am Wochende war ich mal wieder unterwegs. Am Samstag bin ich mit Franka nach Tambomachay gefahren. Dann sind wir von dort aus ca. 1 1/2 Stunden nach Hause gelaufen. Erst nach Puka Pukara dann nach Quenko und dann nach Sacsayhuaman. Ihr werdet sagen: "Da war die doch schon!" Klar aber diesmal haben wir Schleichwege gefunden bei denen wir ohne was zu bezahlen in die Ruinen können. Ich hatte ja vorher schon überlegt ob ich mich einfach den Gruppen mit den Lamas anschliesse, die dort immer zum Weiden ziehen. Aber Franka wäre da wohl aufgefallen.
Danach haben wir dann am Plaza de Armas gesessen und Leute von oben aus einem Cafe beobachtet. Das ist hier noch viel lustiger als in W.
Sonntag sind wir dann mit dem Bus nach Chinchero aufgbrochen. Nach etwas 5 Minuten machte es RAPPPPPKL! und der Bus stand still. Wir sind noch ein wenig rueckwärts den Hand herunter gerollt und dann gingen die Türen auf und wir durften alle wieder aussteigen. Ich muss dazu sagen, es war ein einheimischer Bus und die Leute haben zwar etwas gemurrt sind aber brav ausgestiegen und haben gewartet. ALs ich rauskam sah ich, dass der Bus sich unten in seine Bestandteile aufgelöst hatte. Alle moeglichen Teile lagen auf der Strasse unter und hinter dem Bus.
Da nicht abzusehen war wann ein neuer Bus geschickt wird haben wir dann die geduldigen Peruaner verlassen und uns ein Taxi zu den Ruinen genommen. (Ich sage nie wieder was gegen SUs Fahrstiel!) Der Taxifahrer, der bei hohen Geschwindigkeiten grundsätzlich im Autoradio wühlt, holte also bei jedem Fahrzeug vor uns zu lustigen Ueberholmaneuvern aus. Wenn er mal nicht schnell genug war wenn der Gegenverkehr kam wurde er halt noch schneller, hupte und die anderen machten soviel Platz, dass er grad so in der Mitte durchpasste. Ich habe nach 10 Minuten des verdutzt Schauens beschlossen einfach die schoene Landschaft zu betrachten.
In Chinchero angekommen zeigte eine Frau, auf unsere Frage nach den Ruinen, den Hand hinauf und wir gingen los. Nach ca. 30 Minuten anstieg kam nur noch Einoede, mal ein angebundenes Schwein, mal ein Esel und an einer Felsgruppe bearbeitete ein Mann Stroh. Erneut eine Frage nach den Ruinen. Der Mann sprach fast nur Quechua und meinte sowas wie "Ruinen gibt´s hier nicht. Aber geht mal da rauf, da sind die Steine. Wir klettern aud eine Felsanhöhe und sind beruhigt. Naja vielleicht nennen die das Ruinen, ist zwar mehr ein Fels aber was soll´s war ein schoener Spaziergang. Beim Abstieg zurueck in die Stadt wollen wir uns noch kurz die Kirche ansehen. Wir tretten ein und hoeren lautes schnarchen. Irgendwo schlaeft ein Mann in den Baenken. Wir wollen ja nicht stoeren und gehen um die Kirche und Violá! die Ruinen!!! Da sind sie ja ca. 3 Minuten vom Zentrum entfernt. Haette uns auch wundern sollen, dass oben auf dem Berg keine Touristen mehr waren.
Heute meinen ersten Tag Quechua gehabt. Scheint sehr cool zu sein. Vor allem mehr als nur ne Sprache. Werde da aber später berichten.
Morgen stelle ich Fotos ein.

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